Entwicklungsebenen

Die Idee von Entwicklungsebenen ist die, dass Entwicklung bzw. Evolution sich nicht nur linear bzw. horizontal vollzieht, also eine allmähliche, stetige, quantitative Veränderung, sondern auch vertikal, in qualitativen Stufen bzw.  Sprüngen.

Das es eine qualitative, stufenweise Entwicklung des Bewusstseins gibt, haben in den letzten Jahrzehnten eine ganze Reihe von unterschiedlichen Forschern untersucht und anabhängig voneinander festgestellt. Hier findet ihr einige dieser Stufenmodelle detaillierter dargestellt:

 

 

Einer der zentralen Forscher war dabei Clare W. Graves. Er beschäftigte sich nicht nur mit einem Modell der kulturellen Stufenentwicklung, sondern fand auch einige Gesetzmäßigkeiten heraus:

 

  • Entwicklungsstufen kommen in allen Kulturen vor und sind universell
  • Jede Stufe zeichnet sich durch eine spezifische Struktur aus, die subjektiv erfahrbar und objektiv beschreibbar ist
  • Die Stufen unterscheiden sich nicht durch quantitative, sondern durch qualitative Entwicklungsschritte aus
  • Auf jeder neue Ebene wird eine bessere Anpassung der Person an die durch die Umwelt bedingten Gegebenheiten angestrebt und erreicht
  • Eine Entwicklungsebene muss vollständig durchlaufen werden, bevor die nächste im Bewusstsein stabilisiert werden kann
  • Jede Person hat einen Hauptschwerpunkt in einer Entwicklungsebene, der sich aus der Summe der Entwicklungen aller Linien ergibt